Mantas, Mönche & Meer

by nichtwenigermeer

Auf zur nächsten Insel!
Mit dem privaten Schnellboot  geht es für uns nach Nusa Penida.

Die nächsten 3 Nächte verbringen wir im Homestay Timbool Bungalow.

Neugierig, was die 203 Quadratkilometer große Insel mit nur 7.000 Einwohnern zu bieten hat, mieten wir uns einen Roller und erkunden heute die Abenteuerinsel.

Aber bevor es los geht steuern wir erstmal das Café Penida Espresso für eine Dragon Fruit Bowl an.

That’s sooo yummy! ^^

Nach der kurzen Stärkung geht es auf zur bekannten Crystal Bay.

Leider sind wir nicht allein. Zu viele Menschen tummeln sich am Strand. Also machen wir uns auf zu einem der geheimsten Strände der Insel.

Um dort hin zu kommen, klettern wir über eine versteckte Steintreppe hoch in den dicht bewachsenen Dschungel.
Bei so einem beschwerlichen Weg, kann man schon mal ins schwitzen kommen. Aber was tut man nicht alles, für so eine Aussicht.

Am anderen Ende des Berges werden wir mit einem der schönsten und idyllischsten Strände belohnt.
Dem Pandan Beach: Feiner heller Sand, türkisblaues Wasser und tobende Wellen. Eine wahre atemberaubende Naturschönheit.

Manta, Manta!

Am nächsten morgen werdn wir ziemlich früh aus den Betten gejagt, denn heute geht es für uns Wasserratten wieder aufs offene Meer.

Nach einer stürmischen Überfahrt, die uns gute Nerven und viel Kraft zum Festkrallen gekostet hat, sind wir endlich am Manta Point.

Kaum ins Wasser gehüpft sehen wir die ersten Geschöpfe, die wahrhaft königlich über und unter uns hinweg gleiten. Die großen Mantarochen haben eine Spannweite von 2 bis 7 Metern.
Wirklich beeindruckend! 😀

Nach einer kurzen Verschnaufpause sausen wir noch zu 2 weiteren Schnorchelspots. Gamat Bay und Toyapakeh.

Auch hier sind wir fasziniert von der farbenfrohen und vielfältigen Unterwasserwelt. Allerdings hat es die Strömung in sich. Mit letzter Kraft schaffen wir es dann doch noch zum Boot.

Zurück an Land, sind wir schon ein bisschen froh wieder festen Boden unter den Füßen zu haben.

Der Magen knurrt…Hunger!!! 😀
Also kehren wir erstmal im Warung Jungle ein uns stärken und für die nächsten Stopps.

Danach geht es weiter zum Karang Dawa View Point & Kelingking Beach. Denn hier soll man angeblich easy mit dem Roller hin fahren können.

Easy? EASY??? Von wegen!
Gefühlte 2 Stunden später haben wir die Todesstraße mit steilen Sandabhängen, Schotterpisten und einem riesigen Schlagloch nach dem anderen, bezwungen. Fragt uns nicht wie…
Wie anstrengend das war, zeigt sich am nächsten Tag durch einen ordentlichen Muskelkater 😉

ABER…die Aussicht von den steilen Klippen auf den türkis-blauen Traumstrand ist atemberaubend. Somit hat sich die kleine Off-Road-Tour absolut gelohnt.

Den Abstieg wagen wir dann aber doch nicht mehr, denn wir wollen unbedingt noch zum Angels Billabong und der Broken Bay.

Obwohl die Straße dorthin katastrophal sein soll, machen wir uns mutig auf Weg.
Pah… im Vergleich zu der Todesstraße ist das hier ein Kinderspiel!

Der Angel’s Billabong ist ein an der Steilküste gelegener Naturpool, der bei Sonnenlicht in allen möglichen Farben schimmert. Leider ist bei unserer Ankunft die Sonne schon weg. Damn it!

Zum Glück ist die Broken Bay, ein gigantisches Loch inmitten der Felsformationen, dafür umso schöner. Na…könnt ihr Kevin entdecken?

Entlang an der Küste fahren wir über eine endlich mal gut asphaltierte Straßen Richtung Osten und erleben auf der Strecke eine faszinierende Aussicht über das Meer.

Scooter Upgrade!

Auch wenn unser Roller uns schon über die ein oder andere holprige Straße gebracht, so eine Vespa ist auch ganz nice 😉

1,5 Stunden später erreichen wir endlich den Atuh Beach. Zumindest laut Google Maps.
Denn von oben sehen wir zwar einen kleinen Strand und einen riesigen Felsen, der aus dem Wasser ragt, doch keinen Zugang. Also wie zu Hölle sollen wir da hinkommen?
Etwas ratlos suchen wir den Weg. Kurze Zeit später ist das Rätsel gelöst. Wir müssen tatsächlich den Weg über die Klippen nehmen.
Nach einem steilen und anstrengend Abstieg, haben wir es geschafft.

Sonnengeküsst machen wir uns auf den Rückweg und halten noch an der Gora Giri Putri Cave. Auf den Stufen nach oben treffen wir auf einen Mönch, der mit einer Zwille bewaffnet auf Affenjagd ist. Die sind ja drauf ^^ Also lieber mal das Handy festhalten, bevor ein wütender Affe noch danach schnappt.
Oben am Eingang angekommen werden wir zunächst mit heiligem Wasser geweiht. Jetzt sind wir bereit den Tempel zu betreten. Durch ein schmales Loch, grade mal so groß, dass ein Hobbit durch passt, steigen wir ins Ungewisse.

Plötzlich stehen wir in einer gigantischen Höhle, in der leise ein Glöckchen ertönt und der Duft von Räucherstäbchen in der Luft liegt. Im schwachem Licht sitzt ein Mönch und zelebriert eine hinduistische spirituelle Zeremonie. Die Atmosphäre ist unglaublich mystisch und magisch.

Im Penida Colada lassen wir den Tag bei einem leckeren Einhornfisch ausklingen.

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